Auto - Verkehrsmittel der Zukunft?

Wir leben in der Zeit des gesteigerten Individualverkehrs Während in erster Linie finanzschwache Personenkreise auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel angewiesen sind, wollen die normal verdienenden Bundesbürger doch die Möglichkeiten nutzen, die mit dem Besitz eines eigenen Autos verbunden sind. Hier stellt sich allerdings die Frage, inwieweit das Auto noch das Verkehrsmittel der Zukunft ist. Der zunehmende Kostendruck, der durch den Nachfrageschub auf dem Rohölmarkt verursacht worden ist, hat das Autofahren in Europa und im Urlaub deutlich verteuert.

Hinzu kommt die Sorge um die Gefährdung der Umwelt durch die weltweite Zunahme des Autoverkehrs. Entwicklungsländer wie China und Indien leisten durch die Produktion von Billigautos ihren unübersehbaren Beitrag, die Umwelt zu beeinträchtigen. Positive wirtschaftliche Entwicklungen in den neuen EU-Staaten sorgen dafür, das die Anschaffung eines eigenen Autos immer schneller angestrebt wird. Junge Leute werden es sich auch in Zukunft nicht nehmen lassen wollen, ihr Erwachsensein durch den Erwerb des Führerscheins und den Kauf eines eigenen Autos beweisen zu können. Mit Sorge muss man allerdings zur Kenntnis nehmen, dass auch in den arabischen Ländern die Nutzungskapazitäten des Erdöls zeitlich begrenzt sind. Hinzu kommt der Gesichtspunkt, dass es weltweit an Raffinerien mangelt, die die Verarbeitung sicherstellen können.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Suche nach neuen Erdölvorkommen in Ländern wie Brasilien u.a. Erfolg verspricht, damit der Treibstoff auch noch für zukünftige Autogenerationen ausreicht. Hier ist eine Verpflichtung der Hersteller zu sehen, verbrauchsarme Autos auf den Markt zu bringen. Das Auto hat nur eine Zukunft (auch wenn es zum Reisen verwendet wird), wenn es wirtschaftlich und umweltfreundlich zugleich ist. Hier bedarf es der Bündelung des Wissens aller Beteiligten!
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